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Goalgetter Soulgetter

Martina Freytag

Komponist: Mebes/Freytag
Format: Musical


  • FC45 sagt...

    "Das Fussball Musical"
    MP3 Probe auf www.martina-freytag.de
    Tracks: 01 Hit-Mix aus: Von Keiner(s) Zukunft, Das Lied vom Fußball, Medienfußballkarriere, Trainerlatein (instrumental) 02 Das Lied vom Fußball 03 Der Traum im Alltag 04 Fata & Daimonion 05 Das Lied des Trainers 06 Von Keiner(s) Zukunft 07 Fußballtraining 08 Trainerlatein 09 Vor dem Spiel 10 Die Medienfußballkarriere 11 Die Fußballerkarriere 12 Innerhalb des Zaunes 13 Die Entscheidung 14 Finale: Das Lied vom Fußball (instrumental) Wer träumt nicht davon, zumal als Fußballfan, einmal ein Stadionheld zu sein? Das entscheidende Tor zu schießen und von 30, 40, 50tausend Menschen bejubelt zu werden? Berühmt und von jedem bewundert zu werden? Wenn ein talentierter Jungfußballer davon träumt, hat die Illusion wenigstens eine Anflug von möglicher Realisierung. Aber wenn ein 35- oder 40-jähriger solchen Gedanken nachhängt, zumal mit einem passablen und sichtbaren Übergewicht, mittels Bauchball versehen, dann muß der Traum schon ein ganz eigenes Gewicht haben, um nicht unter der Last der Unmöglichkeit zu zerbrechen. Fata, die Stmme des Schicksals, und Daimonion, die Stimme des Gewissens, suchen nun als Mächte, die eine Menschenleben zwischen Schicksal und Selbstbestimmung hin- und herschwanken lassen, einen Menschen, der eine solche reine Leidenschaft in sich spürt, und die von keiner Macht der Welt zerstört werden kann. Warum sie diesen Menschen suchen? Weil sie einen Kampf ausfechten: Fata sagt, daß jeder Mensch seinem Schicksal unterliegt, und daß er nur tun kann, was er tun muß. Daimonion aber ist überzeugt, daß jeder Mensch sein Leben selbst wählen und bestimmen kann, daß er immer Herr seiner Entscheidungen ist. Um diese Wette zu entscheiden,suchen sie einen Menschen mit der reinen unverfälschten Leidenschaft, die nur eine hoffnungslose sein kann. Denn nur die Hoffnungslose, die sich erhält, hat die Kraft, alle Prüfungen zu bestehen. Nun also wird der Traum Wahrheit, ein Mensch wie einer und keiner (denn so heißt er "Keiner") wird mit der sagenhaften Fähigkeit ausgestattet, mit jedem Schuß ein Tor zu erzielen - auch wenn er ansonsten überhaupt nicht kicken kann. Er macht auf sich aufmerksam, dieser sonderbare, viel zu alte, zu dicke und ungeschickte Fußballer, der jeden Ball im Kasten versenkt, und wird vom ortsansässigen Proficlub als großer Retter vor Ab- oder Nichtaufstieg engagiert. Eine Schwierigkeit aber wird eingebaut: kein Schuß trifft das Tor, der aus größerer oder der gleichen Entfernung wie der vorige abgegeben wurde. Mit jedem Schuß also rückt die Distanz ein wenig mehr auf das Tor zu, und so schmilzt der Abstand und der Raum für den Torschuß jedesmal um ein entsprechendes Stück. Keiner muß also aufpassen, von wo aus er schießt, weil er nicht zuviel Platz verschenken darf. Außerdem kostet jeder Monat dieser wunderbaren Zeit, dieser Wunderzeit, ein ganzes Jahr an realer Zeit, an Lebenszeit. Denn von nichts kommt schlußendlich doch nichts, und alles kostet - denn was nix kost`, ist nix wert. So also nehmen Schicksal, guter Wille und ihr Streitsubjekt ihren Lauf. Ein Fußballtrainer singt ein paar bemerkenswerte Lieder über seinen Job und über den Fußball allgemein, und die Kariere unseres Wundermannes nimmt enorme Ausmaße an. Sein Unglück tut dies aber auch, denn Keiner leidet zunehmend darunter, daß sein sportlicher Erfolg einem Körper entrungen ist, der dafür nicht geschaffen ist. Auch sein Geist ist nicht für Körperlichkeit gemacht. Ein spezifischer Körper muß eben seinen spezifischen Geist innewohnen haben, um mit sich selbst glücklich sein zu können. Wie der Kampf schließlich ausgehen wird, soll hier offen bleiben. Sicher ist, daß der Trainer den Erfolg, den der Wundermann bringt, solange ausnützt, wie es nur geht. Läßt sich Keiner treiben, wie es Fata immer empfiehlt: einfach vom Strom des Schicksals fortgetrieben und irgendwann auf den Grund hinabgezogen werden? Oder nimmt er sein Schicksal selbst in die Hand, wie es Daimonion Wort für Wort einflößen will: damit er sein Leben selbst entscheidet und sich besinnt, seine Freiheit nutzt und erkennt, was für ihn selbst das Beste ist? Denn das Beste ist nicht immer, nein, fast nie das Leichteste. Viele Lieder und die Szenerien der Fußballplätze, der Stadien, der Stehplatzgegengeraden machen dieses Musical zu einem Stück, das viele Aspekte rund um den Fußball und das Sport- und Mediengeschäft erhellt und überraschende Einsichten eröffnet. Der Autor hat sich speziell beim SC Freiburg, dem etwas anderen und Lieblingsverein des Dichters, kundig gemacht, bei Trainer Finke und seinen Spieler"